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Zimt und Koriander

4.39


Der griechische Astrophysiker Fanis erfhrt, dass sein Grovater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Grovater anhand von Gewrzen erste Lektionen in Astronomie erteilte.

Doch die Idylle zerbricht, als die Trken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen ...

Gewrze haben magische und heilende Fhigkeiten, erfhrt Fanis in den spannenden Stunden mit dem Grovater, auf dessen Dachboden er mit dem Mdchen Saime immer spielte.

Im Wort Gastronomie steckt auch das Wort Astronomie, so der alte Mann. Pfeffer ist warm und brennt wie die Sonne, Zimt ist s und bitter wie die Venus und damit die Frauen.
  • 42 Bewertungen: 4.0




Zimt und Koriander

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Langweilig
Ständig wartet man auf einen Höhepunkt im Film. - vergebens -
Diesen Film würde ich am liebsten zurückgeben!
 
  Schlecht verfilmt, nicht überzeugend, keine Gefühle erweckend
Die vielversprechende Beschreibung auf der DVD-Hülle lässt einen rührenden tragikomischen Film erwarten. Die Idee ist nicht schlecht, aber eindeutig schlecht verfilmt. Die einzelnen Szenen / Episoden sind irgendwie abgehackt, es werden keine Gefühle erweckt, die Hauptdarsteller sind unsympathisch und uninteressant, man wartet ständig dass endlich etwas Rührendes kommt, aber es kommt nichts und dann ist der Film auch schon zu Ende.

Der Film dreht sich mehr oder weniger um das Leben von Fanis nach der Vertreibung aus Istanbul,
es wird nicht viel mehr von seiner "idyllischen Kindheit" dargestellt als das was in der DVD-Beschreibung steht (und das auch nur symbolisch und irgendwie pathetisch),
und auch nicht viel von dem, was er erlebt, wenn er nach Istanbul zurückkehrt (das ist praktisch schon das Filmende).

Anschließend erklärt der Regisseur (mehr oder weniger sich entschuldigend) in den "Specials" warum er die emotionalen Szenen rausgenommen hat.

Der Film ist gar nicht lustig, er enthält höchstens ein paar nicht besonders gelungene Gag-Ansätze (wie mit den heimlich nachgewürzten Gerichten).

Dafür erfährt man einiges über die Griechisch-Türkische Geschichte, das ist einigermaßen interessant.

FAZIT:

Wenn das "der erfolgreichste griechische Film aller Zeiten" ist, dann mein Beileid, dann ist die griechische Kulturtradition ganz schön runtergekommen.

Es werden durchaus optisch schöne Aufnahmen gezeigt und die Hintergrundmusik ist auch sehr schön, die Geschichte könnte aber sooo viel besser dargestellt werden!!

Der Film ist weder lustig noch traurig und enthält viele sinnlose Details und schafft es nicht, den Zuschauer zu beeindrucken. Wer große Gefühle erwartet, der wird enttäuscht sein.


 
Traumhaft, intelligent und etwas ganz besonderes
Wer gutes Essen und gute Geschichten mag, der kommt bei diesem Film voll auf seine Kosten. Gewürze erklären die Welt und den Kosmos und und und.
Nebenbei werden die Konflikte zwischen Griechenland und der Türkei erklärt und welche Folgen das, für in der Türkei lebende Griechen hatte. Ein wirklich toller Film!
 
  Ein Film mit Gefühl fürs Herz - für Leute mit Verstand :)
nichts für Mainstream Typen kein Hollywood
für diesen Film braucht man Zeit und Geduld
und wird belohnt!
 
Direkt aus dem Leben
Ich fand den Film deswegen sehr reizvoll, weil er authentisch das Leben einer Großfamilie zeigt, die sowohl gemeinsam feiert, als auch gemeinsam trauert. Dabei spielt immer das gemeinsame Essen und vor allem Kochen eine wichtige Rolle. Innerhalb der Familie ist da noch die spezielle Beziehung des Enkels zu seinem Großvater, der wiederum alle Dinge der Erde sprachlich in Beziehung stellt und sie seinem Enkel auf diese Weise anschaulich macht. Selbst den Botschafter kann der Großvater auf diese Weise überzeugen. Warum der Vater bleiben hätte können, wenn er dem Islam beigetreten wäre, bleibt mir allerdings ein Rätsel, denn der damalige Diktator Kemal Attatürk wollte die Türkei reformieren und vor allem modernisieren und war dem Islam keineswegs zugetan. Und obwohl heute die Islamisten wieder an der Macht sind, brauchen Frauen an den UNIs kein Kopftuch zu tragen .... Ein Film über eine Familie für Familien!